Tablette oder nicht?

Viele überlegen bei den kleinen Wehwehchen gar nicht, sie greifen gleich zu einer Schmerztablette um den Zustand des Leidens zu beenden. Doch eigentlich sollte man sich immer fragen, ob das wirklich nötig ist und ob es nicht doch geht, die schmerzen zu ertragen oder sich zumindest nur hinzulegen und auszuruhen. Denn mit jeder Tablette wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Körper immun oder, schlimmer noch, der Mensch abhängig wird.



Vor allem Migräne- und andere Schmerzpatienten betrifft dieses Risiko. Um sich im Alltag nicht eingeschränkt zu fühlen von Kopf- oder Gliederschmerzen wird eine Tablette genommen und munter weitergelebt. Doch irgendwann reicht eine Tablette nicht mehr, es müssen mehrere genommen werden um die gleiche Wirkung zu erzielen.Dafür anfällig sind besonders folgende Wirkstoffe: Opiate, die eine morphinartige Wirkung haben; nichtopioide Schmerzmittel, zu denen zählt auch die beliebte Kopfschmerztablette; Tranquilizer, die besonders von Leistungsträgern als Einschlafhilfe benutzt werden und Psychostimulantien, die die Leistungsfähigkeit steigern sollen.

Auch bei Abführmitteln muss man vorsichtig sein. Ein übermäßiger Gebrauch, wie z.b. von Frauen, die abnehmen wollen, können den Darm noch träger machen, als er eh schon war. Der Missbrauch von Medikamenten zu welchem Zweck auch immer kann in die Medikamentenabhängigkeit führen und sollte auf jeden Fall vermieden werden.


In den meisten Fällen, bei denen diese Präparate verschrieben werden, würde es den Menschen eher helfen, wenn sie sich mit Entspannungstherapien beschäftigen würden. Durch leichte Muskelübungen können viele chronische Schmerzen um ein vielfaches gelindert werden und Meditation hilft, im richtigen Moment den Geist hoch- oder auch herunterfahren zu können.